Argentinien Provinz Misiones - Provinz Corrientes - Provinz Entre Rios                           17. Juli bis 23. Juli 2019

Im Grenzort Puerto Iguazú gibt es ein schön gestaltetes Dreiländereck

an der Mündung des Rio Iguacu in den Rio Uruguay. 

Für dieses Foto müssen wir lange warten, denn ganze Busladungen von Touristen wollen sich hier auch fotografieren.

Auch die argentinische Seite der Iguacu Wasserfälle ist sehr beeindruckend.

Doch zunächst fährt man mit einem kleinen Zug

durch eine wasserreiche Landschaft

bis man auf Stegen zum Wasserfall kommt,

bei dem man mehr von oben 

auf die riesigen Wassermassen schaut.

Besonders beeindrucken uns die vielen Terrassen und die Breite des "Wasservorhangs"

Die Wege sind so angelegt, dass man langsam nach unten kommt

 - und ganz schön nass wird!

Auch die Nasenbären, die Coatis, schauen sich das Schauspiel gerne an.

Allerdings sind sie weniger am Wasser ...

als an den Menschen und deren Proviant interessiert.

In den nächsten Tagen fahren wir weiter , ab jetzt immer nach Süden durch die "grüne" Provinz Misiones, die sich wie ein Flaschenhals zwischen Paraguay und Brasilien erstreckt. 

Leider ist der Urwald ...

 

schon an vielen Stellen gerodet,

um Platz für Yerba-Sträucher (Mate) und und Pinien Monokulturen (Zellstoff) zu schaffen.

In San Ignacio Mini schauen wir uns die Ruinen der Jesuiten Reduktion an. Es ist die besterhaltendste in Argentinien, verglichen mit Trinidad in Paraguay jedoch nicht so eindrucksvoll, weil viel stärker verfallen.

Ein Modell hilft, sich die Anlage vorzustellen.

In der Abendsonne kann man noch viele schöne Steinmetzarbeiten erkennen.

Die nächste Reduktion, die wir uns anschauen, sind die Ruinas Jesuiticas de Nuestra Senora de Loreta. Sie sind von der Natur völlig überwachsen und nur an einigen Stellen behutsam freigelegt ...

und rekonstruiert worden.

 

Wir sind allein in der Anlage und es ist eine schöne Morgenstimmung im feuchten Grün.

Die Landschaft wird flacher, kaum noch Wald, dafür viele Betriebe die Masten, Paletten und Bretter herstellen und

Yerba-Anpflanzungen, aus denen der beliebte Mate hergestellt wird.

 In Tres Marias schauen wir uns die größte  Produktion Argentiniens an. Im Gegensatz zur Teeherstellung wird Mate von Hand von Bäumen gepflückt und sehr langsam, bis zu 1,5 Jahren, behutsam getrocknet.

 

 

 

Hier eine junge Yerba-Pflanze

 

Ein kleiner Abstecher führt uns nach Yapeyu,

wo Jose San Martin, der Nationalheld Argentiniens in einer Reduktion geboren wurde.

Um die Ruinen des Geburtshauses 

hat man ein prächtiges Gebäude errichtet.

Wir finden noch schöne freie Übernachtungsplätze meist am Fluss oder am Salto Grande.

Wegen des schönen Wetters und der ruhigen Wintersaison können wir die Abende in Ruhe genießen. 

Bei Wind suchen wir Schutz unter Eukalyptusbäumen.